Die Diskriminierung der deutschen
jüdischen Sportler 1936, denen die Nationalsozialisten jedwege
sportliche Leistungsfähigkeit absprachen, ist Ausgangspunkt der
vorliegenden Untersuchung über die Erfolge jüdischer Sportler bei
den Olympischen Spielen. Der Bericht des Augenzeugen Paul Yogi Mayer
und seine Recherchen über das Schicksal jüdischer Olympiateilnehmer
im Holocaust klagt die verbrecherische Rassenpolitik des Dritten
Reiches an und erinnert an die Opfer aus der Olympischen
Gemeinschaft.
Die Darstellung der Erfolge jüdischer
Sportler bei den Olympischen Spielen beleuchtet ein wenig bekanntes
Kapitel der olympischen Geschichte und beweist erneut die
Tauglichkeit des Sports „als Sprungbrett für Minoritäten". Dass dies nicht vergessen wird, dazu hat Paul Yogi Mayer einen
lesenswerten Beitrag geleistet.