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1966/67.
Deutschland steht am Vorabend gesellschaftlicher
Umwälzungen, die geprägt sind
von langen Haaren, kurzen Röcken und einem
Kürzel namens „APO“. Im
Fußball ist die Welt noch die alte. Zwar tauchen auch
in den Bundesligastadien die ersten Langhaarigen
auf, verbreiten einige Akteure ketzerische Ideen,
Deutscher Meister aber wird ein Verein,
bei dem der Präsident noch übermächtiger „Vater“
ist und der Trainer über den Zapfenstreich
wacht: Eintracht Braunschweig.
Mit sauber
gescheitelten Haaren und stabiler Abwehr
sichern sich die Provinzler von der Zonengrenze
zum ersten und einzigen Mal die Deutsche
Meisterschaft und bereichern das Erfolgsprodukt
Bundesliga um eine auch heute noch
gerne erzählte Anekdote.
Wie die
Blau-Gelben zum Titel kamen, und warum
mit Fortuna Düsseldorf und Rot-Weiß Essen
gleich beide Aufsteiger direkt wieder absteigen
mussten, davon erzählt der vierte Band
der „Bundesliga-Chronik“, die sich längst einen
festen Platz in den Herzen der Fans und Nostalgiker
gesichert hat.
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